Naxos

Tolle Strände und beliebt bei Windsurfern
© iStock.com/Richmatts

Tipps und Reiseinfos für einen Naxos Urlaub

Naxos – großartige Strände und atemberaubende Landschaften

Naxos ist nicht nur die größte, sondern auch die grünste und vielfältigste aller Kykladeninseln. Sie bietet nicht nur einige der schönsten Strände in ganz Griechenland, die sich teilweise kilometerweit  mit feinstem Sand erstrecken – sondern auch ein Hinterland, in dem es viel zu entdecken gibt. 

Durch die Nähe zur Nachbarinsel Paros, entstehen in der Meerenge an der Westküste starke Winde, die Naxos bei  Windsurfern und Kitesurfern zum favorisierten Spot auf den Kykladen machen. Und deren lässiger Lifestyle viele der süd-westlichen Küstenorte und Unterkünfte prägt. Abseits des Strandlebens hat sich in den vielen Dörfern im Landesinnern  griechische Ursprünglichkeit und eine ganz eigene Inselkultur bewahrt. Fruchtbare Ebenen, malerische Hügelregionen und schroffe Gebirgszüge prägen das Bild – und wie eingestreut finden sich in vielen Teilen der Insel historische Stätten und Ausgrabungen von Statuen und Tempeln, die an die Bedeutung der Ins in der griechischen Mythologie erinnern. Der Sage nach ließ der undankbare Theseus seine Geliebte Ariadne auf der Insel einfach zurück, nachdem sie ihm geholfen hatte aus dem Labyrinth auf Kreta zu entkommen. Naxos war in der Antike und im byzantinischen Reich ein kulturelles Zentrum und  ist für seinen grobkörnigen Marmor berühmt. Er wird hier noch immer abgebaut und findet besonders in der Bildhauerei Verwendung.
Das viel gerühmte Panorama der Insel wird von der höchsten Erhebung der Kykladen bestimmt, dem Berg Zas (übersetzt: Berg des Zeus), der sich 1000 m über dem Meeresspiegel erhebt. Wer sich den steilen, etwa zweistündigen Aufstieg hinauf zutraut, wird mit einem einzigartigen Ausblick über das Inselreich der Kykladen belohnt und kann sich  hier an den meisten Tagen den wild wehenden Meltemi Wind um die Nase blasen lassen. In der Nebensaison wird Naxos immer öfter von Wandertouristen besucht, was dazu führte, dass in den vergangenen Jahren ein für griechische Verhältnis beachtliches Netz an Wegen erschlossen und mit Markierungen versehen wurden, viele Dörfer, Klöster und Sehenswürdigkeiten miteinander verbinden.

Aufgrund des fruchtbaren Bodens und größerer  Wasser-Ressourcen, als man sie auf den anderen Inseln der Kykladen findet, gibt es hier  Landbau im größeren Stil. Was sicher einer der Grüne ist, warum Naxos sich einen Namen für seine hervorragende Inselküche machen konnte. Kulinarik und gutes Essen sind für die Bewohner Naxos  von  besonderer Bedeutung und spiegeln sich in vielen regionalen Spezialitäten wieder. So gibt es etwa besondere Käsesorten, Oliven, Wein, spezielle Gemüse-, Lamm- und Ziegengerichte – und im ganzen Land berühmt sind übrigens die besonders schmackhaften Kartoffeln, die auf Naxos angebaut werden und die man unbedingt probieren sollte. 


Der Bergbau und die fruchtbaren Ebenen, sind auch der Grund, warum auf Naxos (Einwohnerzahl heute circa 19 000) dem Tourismus erst vergleichsweise spät eine bedeutendere Rolle zukam. Anders als auf den vielen kleineren und kargeren Inseln der Kykladen, hatten die Menschen hier von jeher andere Erwerbsquellen. Was heute den schönen Nebeneffekt hat, dass Besucher hier noch  griechische Ursprünglichkeit und authentisches Inseleben erleben können.  


Wer mit der Fähre von Piräus nach Naxos reist, kommt im Hafen von Chora an, und kann sofort in das bunte Treiben auf der malerischen Hafenpromenade der Inselhauptstadt eintauchen.  Überragt wird das symphatische Örtchen vom Kastron, den Überresten einer Wehranlage, die einst von den Venezianern erbaut wurde, die hier einst herrschten. Ansonsten gibt es  von vielfältigen Restaurantangeboten bis zu Buchläden und Spezialgeschäften, alles was das Herz begehrt. Ein kleines Museum auf dem Kastron erzählt von der Inselgeschichte und im Sommer finden über den Dächern der Stadt exquisite kleine Konzerte statt.


Wer die Insel auf eigene Faust erkunden will, sollte ein Auto mieten und sich dabei auf steile Straßen und Serpentinen einstellen. Im südlichen und östlichen Teil fährt man teilweise durch menschenleere Strandregionen über Sandpisten und Schotterstraßen, aber wird dafür mit wirklich sagenhaften Szenerien und einsamen Buchten belohnt. Ein Besucher, der seit Jahren immer wieder kommt, formulierte den Reiz der Insel uns gegenüber so: "Wenn dich das Naxosfieber einmal gepackt hat, dann wirst du es nicht mehr los." 
Die stattliche Größe der Insel sorgt übrigens dafür, dass sich auch zur absoluten Hochsaison im Juli und August, wenn die Nachbarinseln Mykonos und Paros aus allen Nähten platzen, hier auch Naxos sich auch dann noch Strände finden, die man ganz oder zumindest fast ganz für sich alleine hat.

Die Insel hat auch einen kleinen Regionalflughafen und nach nur wenigen Minuten Flug, hat man schon Athen erreicht. Wenn ein Flugzeug im Anflug ist, wird kurzerhand die Küstenstrasse mit der einzigen Ampel der Insel gesperrt und die Landung oder der Start können dann hautnah mitverfolgt werden. 

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