Antiparos

Die hübsche kleine Schwester von Paros
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Tipps und Reiseinfos für einen Antiparos Urlaub

Antiparos – klein und immer beliebter

Der Name Antiparos leitet sich vom altgriechischen "Andi-Paros" ab – gegenüber von Paros. Und damit trifft man auch sofort mitten in die Befindlichkeit der etwa 1250 Bewohner der Kykladen-Insel: Irgendwie standen sie von jeher im Schatten des großen Bruders Paros, von dem das kleinere Antiparos nur eine Meerenge von 1,5 Kilometern trennt, 10 Minuten Fährfahrt. Und diese Lage sorgte dafür, dass man auf Antiparos schon  immer besonders stolz auf  seine Eigenständigkeit von der Nachbarinsel pochte. Und offenbar hat man damit auch einiges richtig gemacht hat: Die Bevölkerungszahl der hübschen Insel hat sich seit den 1960er Jahren wieder verdoppelt. Die allermeisten Einwohner leben im Hafen- und Hauptort der Insel, der Chora von Antiparos. 

In den 70ern war Antiparos beliebt bei Hippies und Aussteigern, wo heute der Camping Platz der Insel liegt, rollte man damals einfach seinen Schlafsack an einem schattigen Plätzchen in der Bucht aus. Seitdem hat sich einiges getan auf der Insel, es wurde viel gebaut. Einige der Unterkünfte haben heute auch Pools, ob wohl es von überall nur ein paar Schritte zum Meer sind. 
Es gibt mittlerweile schicke Privatvillen auf der Insel, eine davon gehört zum Beispiel Schauspieler Tom Hanks. Eine weitere soll in Besitz von Madonna sein. Und das wunderschöne Fleckchen Land, wo der Camping Platz liegt, wollte vor einigen Jahren der russische Milliardär Roman Abramovich für sich und seine Familie erwerben. Doch die Besitzer zogen es vor, nicht zu verkaufen, erzählt man sich auf der Insel, sie betreiben weiter ihren Camping Platz direkt am Strand.

Die meisten der Einwohner leben heute vom Tourismus, betreiben Läden, Restaurants oder vermieten Zimmer. In der Hauptsaison kann es auf Antiparos recht voll werden. Sein Inselflair – nämlich das eines abgelegenen kleinen Paradieses – bewahrt es sich dabei dennoch bisher zum Glück. Zu erwähnen ist, dass Antiparos die erste Kykladeninsel war, die offiziell einen Nacktbadestrand auswies, weshalb die Insel  bei FKK-lern sehr beliebt ist – und textilfrei ist heute an den meisten der Stränden nicht unüblich. Und schöne Strände, davon gibt es so einige auf Antiparos. Die allermeisten sandig und mit knatsch-türkisenem Wasser. Im Sommer legen hier oft chice Yachten an, deren Besitzer die Abgeschiedenheit Antiparos dem Getümmel in etwa Paros oder Mykonos vorziehen.

Kulinarisch hat die Insel ebenfalls einiges zu bieten: sehr leckere Käse und Molkerei-Spezialitäten, überall gibt es frischen Fisch. Ein Gericht aus getrocknetem Oktopus ist typisch für Antiparos – oder auch der lokale Schmortopf mit Kaninchen. Dazu gibt es in manchen Tavernen Wein der auf Antiparos selbst angebaut wird. 
Die Landschaft der Insel ist sanft hügelig, überall liegen weiße Kapellen und Kirchlein in der kargen Kykladenlandschaft verstreut. Außer Paros sieht man von hier aus auch noch mehrere, kleinere unbewohnte Inseln, die malerisch um Antiparos  in der Ägäis liegen.  Das beschauliche Inselleben und die Freundlichkeit der Inselbewohner haben sich in den letzten Jahren rasant rumgesprochen, und es bleibt zu hoffen, dass sich die immer beliebter werdende Insel vor der ganz großen Bauwut auch weiter zu schützen weiß.

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